Small Cute Yellow Pointer °Convallaria°s Bücherblog: [Buch] "Die Auserwählten - Im Labyrinth" von James Dashner

Mittwoch, 3. Oktober 2012

[Buch] "Die Auserwählten - Im Labyrinth" von James Dashner

Als Thomas aus der Kiste befreit wird, findet er sich auf einer Lichtung wieder. Um ihn herum eine riesige Gruppe Jungen, die ihn anstarren. Thomas weiß nicht, wie er hierherkommt und auch so sind seine gesamten Erinnerungen ausgelöscht. Nur noch seinen Namen weiß er. Zu seiner Enttäuschung wollen oder können ihm die Jungs nicht weiterhelfen. Das Einzige was er erfährt ist, dass die Lichtung jetzt sein neues zuhause ist und dass er sich an gewisse Regeln zu halten hat. Die erste und wichtigste Regel lautet: »Betrete nie das Labyrinth!«
Auf der Lichtung befinden sich vier riesige Tore, die in das Labyrinth führen. Jede Nacht schließen sich diese Tore automatisch und bis dahin ist es besser, dass die einzigen Jungen- genannt Läufer - die das Labyrinth betreten dürfen wieder zurück sind. Denn dann kommen die Griewer und mit denen sollte man sich lieber nicht anlegen. Die Aufgabe der Läufer ist es, einen Weg aus dem Labyrinth zu finden. Schon zwei Jahre befassen sie sich mit dieser Aufgabe. Dies wird dadurch erschwert, dass sich die Mauern des Labyrinths täglich verschieben. Aus einem unerfindlichen Grund ist sich Thomas sicher, dass er zum Läufer bestimmt ist … und dass er Mitschuld an der Misere, in der er sich und die Jungs befindet, hat.

Jugendbuch meets Cube.
Verdammte Klonk, anscheinend bin ich nicht Strunk genug um mit der Sprache des Buches und deren Gebrauch klar zukommen.
An sich ist sich Geschichte sehr spannend und auch die Idee dahinter ist sehr interessant. Aber das nützt alles nichts, wenn man die Ausdrücke im Buch einfach nur lächerlich findet und man nicht zu einem einzigen Charakter eine Bindung aufbauen kann. Auswahl gibt es sicherlich genug, aber Sympathien konnte ich für niemanden entwickeln. Okay, vielleicht wäre Chuck so ein Kandidat, aber selbst der nervte dafür ein bisschen zu viel.
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass diese Geschichte eher etwas für die männlichen Leser unter uns ist. Aber gibt es so was überhaupt? So richtig überzeugt bin ich nicht. Fakt ist, dass mich die Art wie die Jungen miteinander umgegangen sind, wie sie miteinander gesprochen haben und überhaupt wie sie sich verhalten haben, einfach nur gestört haben. Das Buch umfasst fast 500 Seiten und ich habe für die erste Hälfte an die fünf Tage benötigt. Das ist für mich ungewöhnlich viel. Da ich morgen an einer Leserunde teilnehme und ich ungern mehrere Bücher zur gleichen Zeit lese, habe ich mich selbst dazu gezwungen, den letzten Teil des Buches in einem Rutsch zu lesen. Jetzt bin ich fertig damit und ich muss zugeben, dass ich nun doch erleichtert bin.
Bei »Die Auserwählten - Im Labyrinth« handelt es sich um eine Dystopie, von der es meinem Wissen nach noch eine Fortsetzung gibt. Diese heißt »Die Auserwählten - In der Brandwüste«.
Und obwohl es mich selbst überrascht, denke ich darüber nach, mir dieses Buch auch noch zu zulegen. Einfach deshalb, weil mich doch die Geschichte reizt, die dort erzählt wird.





Genre: Jugendbuch, Dystopie
Fester Einband, Carlsen Verlag, Deutsche Erstausgabe April 2011
ISBN 978-3-551-52019-7, 489 Seiten, Preis € 16,95

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