Small Cute Yellow Pointer °Convallaria°s Bücherblog: [Buch] "Jägerin des Mondlichts" von Christine Johnson

Mittwoch, 25. Januar 2012

[Buch] "Jägerin des Mondlichts" von Christine Johnson

Seit Wochen hat sich Claire auf ihre Geburtstagsparty gefreut. Endlich würde auch sie einmal im Mittelpunkt stehen. Doch dann kommt alles ganz anders: Claire erfährt, dass sie einer sagenumwobenen Dynastie von Werwölfinnen angehört, die seit Jahrhunderten in den dunklen Wälder Nordamerikas leben. Als ob das nicht schon verwirrend genug wäre, hat sich Claire auch noch verliebt und das ausgerechnet in Matthew, den Sohn eines berühmten Werwolfjägers. Kann sie ihm trotzdem vertrauen?


Die Geschichte wird aus der Sicht des Teenagers Claire Benoit erzählt. Sie ist ein schüchternes Mädchen, verknallt in Matthew und wurde von Tagesmüttern aufgezogen, weil ihre Mutter oft verreist war. Kurz nach ihrem Geburtstag wird sie von ihrer Mutter über ihre Herkunft aufgeklärt. Diese stellt Claires Welt total auf den Kopf. Claire ist - genau wie ihre Mutter - ein Werwolf und jetzt wo sie sechszehn Jahre alt ist, wird es Zeit sie dem Rudel - was nur aus Frauen besteht, weil das Werwolf-Gen nur an den weiblichen Nachwuchs vererbt wird - vorzustellen. Nach und nach lernt sie, sich mit ihrem Schicksal zu arrangieren. Eigentlich gefällt es Claire sogar. Prekär ist nur, dass der Furcht einflößende Vater ihres Schwarms Matthews, Werwölfe jagt, erforscht… und tötet.
Nach den ganzen Vampirromanen ist es erfrischend, auch mal etwas über diese anderen Geschöpfe zu lesen. Ich denke Frau Johnson beschreitet da den richtigen Weg.
Bei "Jägerin des Mondlichts" handelt es sich - wegen dem Alter der Protagonistin - um ein Jugendbuch das sich in die Bereiche Romantik, Fantasy und irgendwie auch Krimi splittet. Das Cover ist wunderschön und trifft mit den Farben und der filigranen Schrift genau meinen Geschmack.
Das Buch ist ca. 320 Seiten stark und umfasst 21 Kapitel. Meist wird aus der Perspektive von Claire erzählt, aber zwischendurch tauchen auch immer wieder Abschnitte auf, die aus der Sicht des Mörders erzählen. Dies erkennt man an der kursiven Schrift.
Der Schreibstil ist genauso, wie ich es mag: flüssig und leicht verständlich. Ich mag es nicht, wenn ein Autor mit Fach- und Fremdwörtern um sich schmeißt und man dadurch gezwungen ist, am besten einen Duden bereitliegen zu haben.
Am besten haben mir die Krimielemente gefallen. Dauernd habe ich mich gefragt, wer der Mörder ist. Christine Johnson hat es aber auch immer wieder geschafft, mich auf die falsche Fährte zu locken.
Jetzt zu meinem einzigen Minuspunkt:
Das Ende hat mich nicht überzeugen können. Ich hatte die ganze Zeit nicht das Gefühl, dass es mehr als nur eine Schwärmerei war, die Matt und Claire miteinander verband. Daher fand ich Matts Reaktion auf das Erfahrene nicht glaubhaft.
Bei "Jägerin des Mondlichts" handelt es sich um den ersten Roman von Christine Johnson. Mich hat er gut unterhalten und von daher würde es mich freuen, vielleicht bald wieder was von ihr zu lesen.
Ich lese viele Bücher, bei denen ich außerhalb der Zielgruppe liege, aber "Jägerin des Mondlichts" hat mich davon überzeugt, dass es sich lohnt manchmal Vorurteile über Bord zu werfen.

Mein Dank geht an vorablesen.de für dieses schöne Rezensionsexemplar.



Genre: Jugendbuch, Fantasy
Taschenbuch, Ullstein Taschenbuch, Deutsche Erstausgabe April 2011
Originaltitel: "Claire de Lune"
ISBN 9783548283173, 320 Seiten, Preis € 8,99

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